
Auf dieser Seite findest Du nähere Informationen zur Datenwerkstatt Jena 2025, die vom vom 24. bis 28. März an der Universität Jena stattfindet.
Grafische Darstellung des Zeitplans der Datenwerkstatt Jena 2025
Abbildung: Volker SchwartzeTag 1 (26. März)
Zeit | Programmpunkt |
10:00 Uhr |
Start der Veranstaltung |
10:15 Uhr |
Begrüßungsworte |
10:45 Uhr |
Organisatorisches |
11:00 Uhr | Vorstellung der Challenges durch die Challenge-Hosts & Start der Arbeitsphase |
Tag 2 (27. März)
Zeit | Programmpunkt |
10:00 Uhr |
Start Tag 2 |
10:15 Uhr | Feedbackrunde der Teams mit den Challenge-Hosts zum Stand und der weiteren Planung der Projekte |
11:15 Uhr | Arbeitsphase |
Tag 3 (28. März)
Zeit | Programmpunkt |
13:30 Uhr |
Vorstellung der Projekte durch die Teams Diskussion mit Teilnehmenden und Challenge-Hosts |
16:00 Uhr |
Ausklang und Verabschiedung |
16:30 Uhr |
Ende der Veranstaltung |
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3D und Kulturerbe – Was, womit und vor allem wie? (ThULB Jena)
Challengetyp: konzeptionell, kreativ
Organisatoren: Michael Markert, Daniel Pelz, Anne Hiltscher
3D-Digitalisierung und -Visualisierung gewinnt in Museen und Universitätssammlungen in Forschung und Vermittlung eine immer größere Bedeutung (vgl. die Aktivitäten der AG3DExterner Link). Viele Einrichtungen präsentieren inzwischen 3D-Assets auf ihren Portalen und in digitalen Ausstellungen. Gleichzeitig kann kaum jemand aus den Kulturinstitutionen selbst diese erstellen und bearbeiten – das soll sich ändern!
In der Challenge können die Teilnehmenden mit dem Verfahren der Photogrammetrie zur Erstellung von 3D-Modellen experimentieren – entweder auf bereitgestellten M2-Macbooks mit der App PhotoCatchExterner Link oder auf den Windows- und Linux-Systemen der Teilnehmenden mit z. B. COLMAPExterner Link oder Alicevision MeshroomExterner Link. Ziel ist eine Dokumentation der Experimente auf GitHub - digiKulTh/Datenwerkstatt2025Externer Link, um Best Practice-Beispiele von Werkzeugen und Workflows für zukünftige Lehrveranstaltungen und Workshops zum Thema 3D in Kultureinrichtungen zu sammeln und herauszufinden, was mit vergleichsweise einfachen Mitteln möglich ist. Es geht hierbei auch für uns um das Sammeln erster Erfahrungen. Alles ist erlaubt und interessant!
Für das Anfertigen der Fotografien stellen wir professionelles Equipment aus der Abteilung Digitales Kultur- und Sammlungsmanagement der ThULB zur Verfügung und bieten einen Einführungsworkshop zum Thema Objektfotografie an. Für Interessierte an der Modellbearbeitung wird Johannes Kretzschmar von der Lichtwerkstatt Jena einen Workshop zu BlenderExterner Link durchführen.
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Wahlergebnisse besser prognostizieren und kommunizieren (Stadt Jena)
Challengetyp: klassisch, kreativ
Organisatoren: Volker Holzendorf
Im letzen Jahr fanden in Jena/ Thüringen auf allen Ebenen Wahlen statt: Stadtrat, Europa, Landtag und dazu noch den Oberbürgermeister.
Die Wahldaten liegen in immer gleichen Gliederungseinheiten vor: 97 Urnenwahlbezirke und 40 Briefwahlbezirke. Diese haben unterschiedliche Größen, unterschiedliche Anzahl von potentiellen Wählerinnen und melden unterschiedlich schnell ihr Wahlbezirksergebnis. Zudem ist das Wahlverhalten unterscheiden sich die Wahlbezirke bezüglich des Wahlverhaltens stark.
Gleichzeitig wird das Ergebnis der Wahlen immer differentierter. Die Zeiten, in denen der Wahlkreisgewinner über 40% der Stimmen in einem Wahlbezirk holte sind in Jena selten gegeben. Hier stellt sich die Frage, wie eine angemessene Darstellung dieser Ergebnisse möglich ist.
Folgende Fragen sind dabei von großem Interesse:- Wie kann am Wahlabend aus den eingegangenen Wahlbezirken auf das spätere Gesamtergebnis geschlossen werden? Kann aus den früh meldenden Wahllokalen eine Prognosemodell für das gesamt städtische Ergebnis abgeleitet werden?
- Wie unterscheidet sich das Wahlverhalten von Briefwähler:innen zu Urnenwähler:innen?
- Welche Art der Darstellung der Präsentation ist zu wählen? Sind Karten noch die angemessene Form?
Bei der Gestaltung der Challenge haben die Teilnehmenden die Möglichkeit auch eigene Teilfragen zu stellen und zu untersuchen.
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Green by Data (Universität Jena)
Challengetyp: konzeptionell
Organisatoren: Green Office der Universität Jena
Die Universtiät Jena engagiert sich im Bereich Nachhaltigkeit und möchte sich in diesem Bereich in den nächsten Jahren stetig verbessern. Das Green Office der Universität ist daher in den unterschiedlichsten Bereichen der Universität aktiv, um die Nachhaltigkeit von Prozessen weiter zu verbessern. Dafür sollen insbesondere bestehende Datenbeständer der Universität stärker für das Monitoring und die Entwicklung neuer Konzepte herangezogen werden, aber bei Bedarf auch neue relevante Datenquellen erschlossen werden. Die Challenge bietet ein breites Spektrum an Fragestellungen, die durch das Team der Challenge flexibel bearbeitet werden können. Schwerpunkte sind folgende Fragestellungen:
- Nachhaltigkeit in Studiengängen: Wie können wir Nachhaltigkeitsbezüge in unseren Studiengängen identifizieren und fördern?
- CO2-Verbrauch und digitale Lehre: Wie können wir den CO2-Fußabdruck der IT-Infrastruktur und der digitalen Lehre messen und reduzieren?
- Treibhausgasbilanz: Wie können wir eine umfassende Treibhausgasbilanz für die Universität Jena erstellen (z.B. auch im Bereich Dienstreisen, Pendeln, etc.)?
- Biodiversität und Grünflächen: Wie können wir universitäre Flächen identifizieren, die für Begrünung geeignet sind, und so die Biodiversität auf unserem Campus fördern?
Wir laden Sie ein, Ihre Fähigkeiten und Ideen einzubringen, um gemeinsam innovative Lösungen für diese Herausforderungen zu entwickeln.
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Was ist Universitätsgemeinschaft und wie kann man messen und darstellen, wie es ihr geht? (Universität Jena)
Challengetyp: konzeptionell
Organisatoren: Vizepräsidium für Universitätsgemeinschaft und Engagement
Die Universität Jena ist ein lebendiger und vielfältiger Ort, an dem Studierende, Lehrende und Mitarbeitende zusammenkommen. Doch wie geht es der Universitätsgemeinschaft wirklich? Wie können wir messen und darstellen, wie es ihr geht?
Im Rahmen dieser Challenge sollen Konzepte erarbeitet werden, um diese Frage zu klären. Dabei sollen beispielsweise folgende Aspekte betrachtet werden:
- Welche Parameter und Kennzahlen sind dafür sinnvoll?
- Welche Daten werden dafür benötigt und wie könnten diese regelmäßig gewonnen werden?
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Die öffentliche Verwaltung im digitalen Zeitalter (Uni Jena)
Challengetyp: klassisch, kreativ
Organisatoren: openDVA (Universität Jena)
Die Arbeitsgruppe openDVA beschäftigt sich mit der Digitalisierung der Deutschen Verwaltung. Im Fokus steht hier das Thema XZuFi, der Datenübertragungsstandard für das Finden von Zuständigkeiten und Beschreiben von Leistungen in der öffentlichen Verwaltung. Wir untersuchen, wie XZuFi genutzt werden kann, um die Leistungen der Verwaltung transparenter und zugänglicher zu machen, insbesondere für die breite Bevölkerung. Wir stellen im Rahmen der Challenge einen Datensatz von XZuFi-Dateien bereit.
Dieser kann beispielsweise auf folgende Fragestellungen untersucht werden:
- Kann man die Leistungen visualisieren, um Zusammenhänge und Cluster zu erkennen?
- Gibt es Leistungen, die aktueöö bei verschiedenen zuständigen Stellen liegen?
- Welche Daten fehlen zu einzelnen Leistungen oder sind unvollständig?
- Gibt es Probleme mit dem vorliegenden Datenformat?
- Wie kann man die Daten umformen um sie nützlicher zu machen, beispielsweise für interessierte Bürger*innen?